Ich habe 14 Kilo abgenommen – und meine Oberarme sahen schlimmer aus als vorher. Bis ich verstand, woran es wirklich lag.
Es gibt dieses eine Foto, das ich bis heute kaum anschauen kann, ohne peinlich berührt zu sein.
Das mag für Manche unverständlich klingen, aber ich mag meine Unterarme nicht. Für die Hochzeit meiner Tochter habe ich mir extra ein ärmelloses Kleid gekauft. Das erste seit Jahren. Ich hatte schließlich abgenommen, fast vierzehn Kilo, ich war stolz. Und dann kommen wir aus der Kirche, ich winke meiner Freundin und genau in dem Moment drückt der Fotograf ab.
Das Foto an sich ist wirklich schön geworden. Aber als ich es zum ersten mal sah, ist mein Blick an einer vermeintlichen Kleinigkeit hängen geblieben. Meine herabhängende, weiche Haut an meinen Unterarmen. Winkearme. Schwabbelarme. Fettarme. Jedes Wort dafür tut weh.
Und das Schlimmste: Ich hatte mit dem Abnehmen doch alles richtig gemacht. Oder etwa nicht?
Ich habe wirklich alles versucht...Dachte ich zumindest
Wer schlaffe Oberarme hat, kennt die Liste auswendig. Ich habe sie komplett durchgearbeitet:
- Krafttraining, brav und regelmäßig: Trizeps-Dips, Kurzhanteln, Liegestütze an der Wand, später am Boden. Drei Mal die Woche.
- Cardio, weil man ja „das Fett wegtrainieren“ muss.
- Ernährung umgestellt: mehr Eiweiß, weniger Zucker, ein ehrliches Kaloriendefizit, literweise Wasser.
Und es hat funktioniert – beim Gewicht. Die Waage ging runter, die Hose wurde weiter, mein Gesicht wirkte schmaler.
Parallel habe ich Geld für Dinge ausgegeben, die mir online versprochen wurden. Im Rückblick weiß ich: Für die Haut an den Armen hat davon kaum etwas etwas gebracht.
- Straffungs- und „Fatburner“-Cremes, die angeblich „gezielt am Oberarm“ wirken. Sie riechen gut. Mehr kann ich nicht Positives sagen.
- Schwitz-Bänder und Arm-Wraps, die einen kurz „definierter“ aussehen lassen – weil man Wasser verliert. Nach zwei Stunden ist alles wie vorher.
- Billige Vibrations-Massager, die sich anfühlen wie ein altes Handy auf lautlos.
- „Detox“- und Entwässerungs-Pülverchen, die genau das tun: entwässern. An schlaffer Haut ändert das nichts.
Ich will fair sein: Sport und gesunde Ernährung sind nicht umsonst. Sie sind die Basis, und ohne sie geht es nicht. Aber sie lösen ein bestimmtes Problem eben nicht – und das musste ich erst auf die harte Tour lernen.
Die Erkenntnis, die alles verändert hat: Fett weg heißt nicht Haut straff
Irgendwann saß ich mit einer Kosmetikerin zusammen, und sie hat mir in einem Satz erklärt, woran ich monatelang verzweifelt war:
Schlaffe Oberarme sind oft kein Fettproblem. Sie sind ein Hautproblem.
Beim Abnehmen verliere ich das Fett darunter – das hatte ich ja geschafft. Aber die Haut, die vorher gespannt darübergelegen hat, zieht sich nicht automatisch wieder zusammen. Mit den Jahren und nach Gewichtsschwankungen lässt die körpereigene Kollagen- und Elastinproduktion nach. Die Haut verliert an Spannkraft. Sie bleibt einfach… übrig.
Das erklärte alles. Warum ich schlanker war und meine Arme trotzdem schlechter aussahen. Warum kein noch so braves Trizeps-Training daran etwas änderte. Ich hatte die ganze Zeit das falsche Problem bekämpft.
Der Punkt, an dem ich fast aufgegeben hätte
Ehrlich? Ich habe mich eine Weile damit abgefunden. Ich habe mir Boleros gekauft, leichte Cardigans für den Sommer, diese halbtransparenten Ärmchen-Dinger. Ich habe auf Fotos angefangen, mich immer schräg zu stellen, Hand in die Hüfte, weil das die Haut etwas strafft. Vielleicht kennst du diese Pose. Sie wird zur Gewohnheit.
Bevor du an eine OP denkst: Was mir niemand vorher so deutlich gesagt hat
Auf meiner Suche bin ich natürlich auch beim Chirurgen gelandet – zumindest gedanklich. Eine Oberarmstraffung (Brachioplastik) ist für manche eine ernsthafte und legitime Option, gerade nach sehr großem Gewichtsverlust. Aber ich finde, man sollte wissen, worauf man sich einlässt, bevor man diesen Schritt geht:
- Es ist eine echte Operation unter Narkose, mit den entsprechenden Risiken.
- Sie hinterlässt in der Regel eine lange Narbe, die vom Achselbereich bis zum Ellenbogen an der Arminnen-/Rückseite verläuft. Diese Narbe bleibt sichtbar – ausgerechnet an der Stelle, die man eigentlich wieder zeigen wollte.
- Dazu kommen mögliche Komplikationen wie Wundheilungsstörungen, Schwellungen, Taubheitsgefühle, Asymmetrien.
- Wochen Ausfallzeit und ein vierstelliger Betrag, den die Kasse bei rein ästhetischen Eingriffen nicht übernimmt.
Für viele Frauen ist das ein hoher Preis – körperlich, finanziell und emotional. Mein ehrlicher Gedanke war damals: Eine OP kann ich später immer noch machen. Aber zuerst will ich alles ausprobieren, das nicht endgültig und nicht so eingreifend ist. Eine Narbe kriegt man nicht zurück. Eine OP ist die Tür, die man als Letztes aufmacht, nicht als Erstes.
Genau in dieser Phase kam der Zufall.
Der Zufall: ein Wiedersehen, das ich nicht geplant hatte
Ich traf eine alte Kollegin wieder, Renate, die ich Jahre nicht gesehen hatte. Wir saßen draußen im Café, kurzes Kleid, kurze Ärmel – und ihre Arme sahen straff und glatt aus. Ich wusste noch, dass sie früher dasselbe Problem hatte wie ich, sie hatte sogar mal darüber gejammert.
Ich habe sie irgendwann einfach direkt gefragt. Sie lachte und sagte, sie habe keine OP gehabt, keine Wundercreme. Sie benutze seit ein paar Monaten ein kleines Gerät zu Hause – MyoGlow™ – und es sei das Einzige gewesen, das wirklich etwas an der Haut verändert habe. Nicht am Fett. An der Festigkeit. Genau das, woran ich gescheitert war.
Warum MyoGlow™ am richtigen Problem ansetzt
Was mich überzeugt hat: Das Gerät verspricht nicht, Fett zu „verbrennen“. Es arbeitet genau dort, wo Diät und Sport aufhören – an der Hautstraffung.
MyoGlow™ nutzt rotes und infrarotes Licht, das die Hautzellen in der Tiefe stimuliert. Das Ziel: die Kollagenproduktion anzuregen und schlaffe, erschlaffte Haut wieder zu festigen. Kombiniert wird das mit einer optimierten Wärme-Vibration und einem geformten Massagekopf. Zusammen soll das Gerät:
- die Arme glätten und tonen
- lockere Haut anheben und festigen
- Elastizität und Glow zurückbringen
Für mich ergab das endlich Sinn. Mein Problem war nie das Fett. Mein Problem war die Spannkraft – und das ist genau das, was hier adressiert wird.
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Ich will hier nichts schönreden: Es passiert nicht über Nacht. Ich habe das Gerät zu meiner Abendroutine gemacht, ein paar Minuten pro Arm, während ich Serien geschaut habe. Konsequent, fast jeden Tag.
In den ersten Wochen war es ein Gefühl mehr als ein Anblick – die Haut wirkte etwas „wacher“, besser durchblutet. Nach einigen Wochen kam dann das, worauf ich gehofft hatte: Die Haut an den Oberarmen fühlte sich straffer an, und im Spiegel sah dieses weiche Herabhängen einfach… ruhiger aus. Weniger.
Wichtig, ehrlich gesagt: Die Ergebnisse sind individuell, und Dranbleiben ist der ganze Trick. Wer es zwei Mal benutzt und in die Schublade legt, braucht es gar nicht erst zu kaufen. Aber für mich war es zum ersten Mal das Gefühl, am richtigen Hebel zu ziehen.
Das nächste Fest – diesmal ohne Bolero
Nächsten Monat ist wieder eine Feier. Ich habe mir kein Kleid mit Ärmeln rausgelegt. Ich werde winken, wenn ich jemanden sehe, und mir keine Gedanken über das Foto danach machen.
Wenn du auch das Gefühl hast, dass du beim Abnehmen alles richtig gemacht hast und die Haut trotzdem nicht mitzieht – dann hast du vielleicht, genau wie ich, die ganze Zeit das falsche Problem bekämpft. Bevor du über eine OP nachdenkst, würde ich an deiner Stelle erst das Risikoärmere ausprobieren.
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